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Weihnachten

Nach zwei Tagen überdurchschnittlich hohem Festtagsmusikgenuss, Verwandtenhoppingstress und überschwenglicher Besinnlichkeit, begleitet von viel zu viel Liebe und die es werden will aber nicht ist, finden sich langsam die Wochentagsbezeichnungen wieder. Schon Freitag. Heute! Da war die Realität mal wieder schneller. Mit dämmerndem Gewissen erwägt sich noch ein zusätzliches Problem. Das treibt einem die innere Schamesröte ins Gesicht, welches, noch voll benommen, langsam, aber sicher dem Alltag wieder ins Auge blickt oder sich einfach mit dem Gedanken an den herannahenden Jahreswechsel und den damit einhergehenden Festivitäten ablenkt.

Die Welt ist zu einer Welt der Betäubung und Abhängigkeit verkommen. Nichts geht mehr ohne große Ballons, blonde Haare, viel Konfetti und "Special". Niemand lässt sich mehr von einer einfarbigen Zeile locken, alles nur in bunt und fett, alles nur in groß und glitzern. Die Frage geht nicht nach dem "Was" sondern nach dem "Wie". Es werden keine Programme mehr gewählt, sondern Gesichter. Es werden nicht mehr Folgen beachtet, sondern Erfolge. Tagespolitik ist Weltpolitik!

Ertränkt von der alltäglichen Informationsflut rettet man sich an das Ufer der leichten Unterhaltung und dümpelt dort vor sich her, froh, der Welle entganengen zu sein. Wer wundert sich da noch, dass es immer weniger werden, die über den Weihnachtstellerrand hinausgucken?

26.12.08 22:15, kommentieren

Der Anfang ist gemacht

Erster Blogeintrag. Hallo. Hiermit beginnt keine neue Zeitrechnung und keine neue Ära. Ende.

26.12.08 21:49, kommentieren